Chronik

 

2008

Neuer Zonenplan für die Parzelle Feuerwehrkaserne Viktoriastrasse 70/70a wird vom Berner Stimmvolk verabschiedet. Die geschützten Altbauten müssen bestehen bleiben, auf dem Areal sollen mindestens 45% Wohnnutzung realisiert werden.


2012

Die Wohnbaugenossenschaft Central (WBG Central) bewirbt sich mit einem Projekt für eine innovative Wohn-, Gewerbe und Quartiernutzung der alten Feuerwehrkaserne beim Gemeinderat der Stadt Bern. 


2013

In einem Workshopverfahren mit Beteiligung von Fachleuten, Vertretung der Behörden und des Quartiers wird die Grundlage für eine Ausschreibung eines beabsichtigten Investorenwettbewerbs gelegt (Studie Cabane). 


2014 

Der Verein Alte Feuerwehr Viktoria (AFV) wird im November 2014 auf Initiative der Quartierkommission DIALOG Nordquartier gegründet. Die gut abgestützte Intervention stösst beim städtischen Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik und beim Gemeinderat der Stadt Bern auf offene Ohren: Er sichert der AFV eine 4-jährige Zwischennutzung zu. Der Verein integriert mittels eines Bewerbungsverfahrens interessierte Gewerbetreibende sowie quartierbezogene Kultur- und Freizeitnutzungen ins Projekt. Die WBG Central ist im Vorstand der AFV vertreten.


Seit 2015

Zwischennutzung der Gebäude auf dem Areal. Der Verein AFV vermietet die einzelnen Gebäudeteile an zurzeit 28 Untermieterinnen und Unermieter wie z.B. die Quartierwerkstatt, Kunst- und Secondhandateliers, Sport- und Freizeitvereine, aber auch an Gewerbebetriebe wie das Restaurant Löscher, die Likörherstellung Peppe’s Ingwerer, Oelmühle & Rohkostladen RohRohRoh, die Kaffeerösterei Adrianos, Verkauf und Reparaturwerkstatt heicho und viele mehr.


Mai 2017

Der städtische Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik und der Gemeinderat beschliessen, anstelle des Architekten-/Investorenwettbewerbs Verhandlungen über eine Direktabgabe zur definitiven Nutzung mit der zu gründenden Genossenschaft Feuerwehr Viktoria zu führen.


Stand heute

Im Oktober 2018 hat die Stadt Bern grünes Licht gegeben für eine Vertragsverlängerung der ursprünglichen Zwischennutzungsverträge. Nach intensiven Gesprächen mit den Nachbarn ist keine einzige Einsprache eingegangen.

Bekanntmachung der Genossenschaft Feuerwehr Viktoria, um das Areal der alten Feuerwehrkaserne gemeinsam mit der Stiftung Edith Maryon als Trägerschaft zu entwickeln. Die bestehenden denkmalgeschützten Gebäude der Feuerwehrkaserne und mögliche Neubauten eignen sich aus Sicht der Genossenschaft ideal für einen Nutzungsmix aus Läden, Gewerbe, Veranstaltungsräumen und Wohnungen – im Quartier, vom Quartier, für das Quartier.