Genossenschaft Feuerwehr Viktoria

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Urbanes Gärtnern neben Rohkostproduktion, wöchentliches Markttreiben vor dem Restaurant, Boxschule unweit der Likörproduktion und Atelierturm zwischen Innenhof und Quartierwerkstatt; 28 Projekte und Zwischennutzende bespielen die Räume und Flächen der ehemaligen Feuerwehrkaserne im Berner Breitenrainquartier, beleben den zuvor relativ toten Winkel ganz neu und strahlen weit über die Stadtgrenzen hinaus. 

Weil dieser einmalige (Quartier-) Geist erhalten bleiben und sich weiterentwickeln soll, gibt es die Genossenschaft Feuerwehr Viktoria: Sie will preisgünstigen Wohn-, Gewerbe-, Kunst-, Kultur- und Begegnungsraum für ihre Mitglieder schaffen und fördert gemeinschaftliche, gemeinnützige, gesellschaftlich durchmischte und ökologische Wohn-, Arbeits- und Lebensformen.

Mitglieder des Vereins Alte Feuerwehr Viktoria und der Wohnbaugenossenschaft Central, Vertretungen der Zwischennutzenden sowie aus dem Quartier haben die Genossenschaft Viktoria gegründet, um das Areal der alten Feuerwehrkaserne - gemeinsam mit der Stiftung Edith Maryon - zu entwickeln. Die erste Generalversammlung fand im September 2018 statt. Derzeit bilden acht freiwillig engagierte Personen den Vorstand.

Die bestehenden denkmalgeschützten Gebäude der Feuerwehrkaserne und mögliche Neubauten eignen sich aus Sicht der Genossenschaft ideal für einen Nutzungsmix aus Läden, Gewerbe, Veranstaltungsräumen und Wohnungen – im Quartier, vom Quartier, für das Quartier.

Nutzende sowie interessierte Genossenschafterinnen und Genossenschafter sollen sich in partizipativen Gefässen wie Betriebs- und Arbeitsgruppen organisieren und so das künftige Zusammenleben unter den Dächern der alten Feuerwehr und in den geplanten Neubauten wesentlich mitgestalten. Die Verwaltung Genossenschaft Feuerwehr Viktoria wird Verhandlungen mit Behörden führen, die Trägerschaft bilden und den Dialog mit Nutzer- und Nachbarschaft unterhalten.

Wir wünschen uns viele interessierte und engagierte Genossenschafterinnen und Genossenschafter, die diesen Ort mittragen und etwas bewirken möchten. 

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